Betriebsablauf
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[Bearbeiten] Was ist eine Eisenbahn?
Ein Unternehmen, gerichtet auf wiederholte Fortbewegung von Personen oder Sachen über nicht ganz unbedeutende Raumstrecken auf metallener Grundlage, welche durch ihre Konsistenz, Konstruktion und Glätte den Transport großer Gewichtsmassen, beziehungsweise die Erzielung einer verhältnismäßig bedeutenden Schnelligkeit der Transportbewegung zu ermöglichen bestimmt ist, und durch diese Eigenart in Verbindung mit den außerdem zur Erzeugung der Transportbewegung benutzten Naturkräften (Dampf, Elektrizität, tierischer oder menschlicher Muskeltätigkeit, bei geneigter Ebene der Bahn auch schon der eigenen Schwere der Transportgefäße und deren Ladung. u.s.w.) bei dem Betriebe des Unternehmens auf derselben eine verhältnismäßig gewaltige (je nach den Umständen nur in bezweckter Weise nützlichen, oder auch Menschenleben vernichtende und die menschliche Gesundheit verletzende ) Wirkung zu erzeugen fähig ist.
Reichsgerichts, Urteil vom 17.03.1879
[Bearbeiten] Allgemeines
[Bearbeiten] Streckenlisten
Jede Strecke in Österreich besitzt eine eigene Streckennummer, sowie einen Anfangspunkt und einen Endpunkt. Das in Fahrtrichtung zum Endpunkt gesehene linke Gleis wird als Gleis 1, das rechte als Gleis 2 bezeichnet. Die betrieblich notwendigen Angaben einer Strecke werden in den Streckenlisten angeführt. (Betriebsstellen und km. Lage, Gleis- und Bahnsteiglängen, Besonderheiten der Betriebsstellen)
[Bearbeiten] Gleisbezeichnung im Bahnhof
Alle Gleise links von Gleis 1 werden fortlaufend mit ungeraden Zahlen benannt, alle Gleise rechts davon mit geraden Zahlen. Für verschiedene Abschnitte können noch Kleinbuchstaben als Bezeichnung hinzukommen. Die Gleisnummer hat jedoch NICHTS mit der Bahnsteignummer zu tun.
[Bearbeiten] Betriebsstellen der freien Strecke
[Bearbeiten] Blockstellen
Züge befahren grundsätzlich nur freie Blockabschnitte. Normale Streckenblöcke müssen noch vom Fahrdienstleiter selbst bedient werden, bei Selbstblöcken stellen sich die Blocksignale von selbst "Frei", sobald ein Zug den Block verlassen, bzw. auf "Halt", wenn ein Zug in den Blockabschnitt eingefahren ist oder sich in diesem befindet.
[Bearbeiten] Abzweigstellen
- vom Streckengleis zweigt ein anderes Gleis ab zu einer anderen Strecke.
- die Anzahl der Streckengleise ändert sich
Zusätzlich findet man hier Hauptsignale, genauer definiert sind es in diesem Fall Deckungssignale.
[Bearbeiten] Überleitstellen
- ermöglicht das Wechseln des Streckengleises
Eine Überleistelle ist durch Deckungssignale gesichert.
[Bearbeiten] Anschlussstelle
- Bei einer Anschlussstelle zweigt vom Streckengleis ein Ladegleis (Ladestelle) oder ein Anschlussgleis (Anschlussbahn) ab
Weichen von Anschlusstellen werden meist örtlich, durch einen Schlüssel, ent- bzw versperrt. Zudem ist vor Ort auch oft entweder ein Schutzgleis oder ein Sperrschuh (ebenfalls durch einen Schlüssel versperrt) geschützt, sodass kein Wagenmaterial auf die Strecke entrollen kann.
[Bearbeiten] Haltestellen
Betriebsstellen in denen personenbefördernde Züge halten dürfen. Meist nur ein Bahnsteig an einem Gleis.
[Bearbeiten] Schrankenposten
Zum Bedienen von Schrankenanlagen. Ist im Aussterben, da meist schon alles automatisch abläuft mittels Kontakten im Gleis.
[Bearbeiten] Traktion
Zum Hinterstellen und Warten von Triebfahrzeugen. In Deutschland Bahnbetriebswerk/Zugförderungsstützpunkt genannt.
[Bearbeiten] Unterwerke
Zum Versorgen der Oberleitung mit elektrischer Energie.






