Fernzüge, die einen Namen trugen

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  • Ich hoffe, dass ich hier auch meinen Senf dazugeben darf *Staub wegpust*





    Bei dem abgebildeten Zug handelt es sich um den EC 391 Alfred Nobel von Stockholm nach Hamburg, so wie er am 27.10.1988 unterwegs war. Zum Eurocity gehören aber nur die ersten vier Wagen, der hintere Teil hängt als IC 45 von Stockholm bis Mjölby am Zug und wird als erster IC des Tages wieder zurückfahren. Der erste Wagen, ein WLABm der Dänischen Staatsbahn, bildet die Kurswagengruppe Oslo - Hamburg, die eigentlich auch einen Liegewagen mitführt. Dem Dänen folgen zwei Schlafwagen der Bundesbahn, welche zusammen mit dem Liegewagen an vierter Position den Stammzug Stockholm - Hamburg bilden. Der Zug hielt sich bis zum 28. August 1994 und wurde dann bedauerlicherweise eingestellt.

  • Hier noch ein Bild vom 391, aufgenommen am Abend des 28. August 1994.



    Dies ist der letzte Zug, der von Stockholm nach Hamburg gefahren ist. Auf der letzten Fahrt Hamburg - Stockholm - Hamburg wurde dem Zug ein WGmz 825 beigestellt. Hinter dem Gesellschaftswagen laufen drei Liegewagen, die mit den zwei nächsten Schlafwagen den Stockholmer Zugteil bilden. Die Osloer Kurswagen werden durch zwei Schlafwagen gestellt. Dahinter laufen noch die Wagen des IC 45 nach Mjölny, bestehend aus zwei Wagen erster Klasse, einem Speisewagen und vier Wagen zweiter Klasse, die den Zug auf stattliche 15 Wagen bringen.





    Dieses Bild stammt vom 4. September 1996 und zeigt den "Kooperativen Autoreisezug" 13303 von Berlin-Wannsee nach Narbonne. Der erste Wagen ist ein Gesellschaftswagen vom Typ WGmh 855, der sich nach ziemlich langer Dienstzeit im TUI-Ferienexpress bei der DB AG sein Gnadenbrot verdient. Diese Treff-Wagen waren nur für ziemlich kurze Zeit bei der DB im Einsatz. Nach einem Brandschaden bei einem der drei Wagen (und dabei freigesetztem Asbeststaub) wurden sie nämlich bald wieder abgestellt, wobei der beschädigte Wagen noch eine ganze Weile, in Plastik verpackt, in Dortmund Bbf zu besichtigen war. Dem Gesellschaftswagen folgen drei Liegewagen, ein Schlafwagen und drei DDm.




    Dieses Bild zeigt den Interregio 2485 Ostfriesland, der am 15. März 1997 internationale Wagen führte. Eine Gruppe Niederländischer Eisenbahner unternahm mit dem Liegewagen an zweiter Stelle eine 9-tägige Reise von Utrecht nach Thessaloniki und Constanța. In Dresden wird der Liegewagen dem D 379 Metropol nach Budapest beigestellt. Der erste Wagen und die 112 kamen in Leipzig vor den Zug, laut Plan müsste eine Dresdener 143 diesen Zug ziehen.

  • Der D76/77 Progress fuhr erstmals 1974 zur Entlastung des Pannonia-Express als Tagesverbindung zwischen Berlin und Prag. Von 1982 bis 1984 lief im D 77 die Kurswagengruppe Dresden – Kosice bis Decin, aus der sich ab 1984 der Krivan herauskristallisierte.

    1986 ist der Progress in einen InterExpress umgewandelt worden und erhielt die neuen Zugnummern IEx 78/79. Er verkehrte nun auch in einer völlig neuen Fahrplanlage, sodass nur noch eine Garnitur benötigt wurde. Fuhr der Zug bislang am Nachmittag in Berlin ab und kam der Gegenzug im Laufe des Abends dort an, fuhr der Progress nun am frühen Morgen in Berlin ab und traf dort erst gegen Mitternacht wieder ein. Gleichzeitig wurde der neue Zug nun von der DR gestellt, die setzte nun die sieben Z2-Komfort-Reisezugwagen Amhe und Bmhe vom VEB Waggonbau Bautzen ein, die durch Halberstädter Seitengangwagen verstärkt und um einen WR 84 (Bautzen) ergänzt wurden. Im Fahrplan 1988/89 gab es keinen Progress. Erst im Fahrplan 1989/90 ist er wieder gefahren, nun auf verlängertem Laufweg Praha – Rostock als D 278/279 in der Fahrplanlage des ehemaligen Binnenschellzuges Rostock – Dresden.



    Als Interexpreß IEx 78/79 wurde der Progress in den Fahrplänen 1986/87 und 1987/88 aus dem Modernsten, was die DR zu bieten hatte, also aus den Z2-Komfortwagen vom VEB Waggonbau Bautzen, gebildet. Aber nicht immer standen alle 10 Fahrzeuge zur Verfügung, sodass die Garnitur durch 26,4 m lange, farblich angepasste Halberstädter verstärkt werden musste. Die Garnitur, die hier gerade Bezpráví passiert, besteht aus einem Ame (Halberstadt) zwei Amhe (Bautzen), einem WRme (Bautzen) 3 Bmhe (Bautzen) und 4 Bme (Halberstadt). Nicht immer konnte ein farblich einheitliches Zugbild (birkengrau mit bourdeuxrotem Fensterband) verwirklicht werden, denn hier sind gleich zwei Grün-elfenbein- und ein Orange-elfenbeinfarbiger Halberstädter Seitengangwagen eingereiht. Eine farbliche Anpassung der Bautzener Speisewagen für diesen Umlauf war nicht vorgesehen.





    Nach einem Jahr Unterbrechung gab es im Jfpl. 1989/90 wieder einen Progress, allerdings nicht mehr als Interexpress, sondern als D-Zug mit verlängertem Laufweg. Gerade legt der D 279 Rostock – Prag seine letzten Kilometer zurück und wird gleich Praha-Holešovice erreichen. Der Zug führt auf der Gesamtstrecke fünf B, einen WR, zwei A und einen BD der CSD. Zwischen Rostock und Dresden hingen noch zwei Bmh und ein AB als Inlandswagen am Zug. Gleichzeitig war dieses das letzte Jahr des Progress, der zum Fahrplanwechsel 1990 eingestellt wurde. Jedoch gab es in den Jahren 2014 und 2015 wieder eine Tagverbindung Rostock - Prag, in Form des EC 178/179 Alois Negrelli.